Zurück zur Hauptseite Neues über die VFW 614 Schreiben Sie uns! Der Freundeskreis der VFW 614 Alles über die VFW 614

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Jahresbericht 2008 des Freundeskreises VFW 614

Das neue Jahr begann im Februar für den Freundeskreis mit der Demontage der G14 im ASL-Lemwerder für den Transport per Tieflader nach Berlin-Tempelhof in das Deutsche Technikmuseum Berlin.

Hier haben tatkräftig ehemalige Mitarbeiter vom ASL, Mitglieder vom Freundeskreis, der "Vater der VFW 614", Dr. Rolf Stüssel, und Heiko Triesch vom DTMB mitgewirkt. Ein entsprechender Artikel über diese Aktion erschien auch im Frühjahrs-Airbusjournal.

Die letzte Reise einer VFW 614

Das ehemalige Flugzeug der Flugbereitschaft – die VFW 614 G14 – wurde am 27. Februar 2008 in das Deutsche Technikmuseum Berlin (DTMB) überführt. Der Freundeskreis VFW 614 e. V. sowie ehemalige Mitarbeiter des Aircraft Services Lemwerder (ASL) verabschiedeten die Maschine standesgemäß. Per Tieflader wurde die demontierte Maschine auf dem Landweg von Lemwerder nach Berlin transportiert. Der Freundeskreis VFW 614 e. V. freut sich sehr darüber, dass eine VFW 614 – das erste in der BRD gebaute jet-getriebene Verkehrsflugzeug nach dem Krieg – in das Deutsche Technikmuseum Berlin kommt. Wann das Flugzeug in Berlin zu sehen sein wird, ist derzeit noch unklar.

Freundeskreis VFW 614 e. V.

Im April 2008 erreichte uns die erfreuliche Mitteilung des Bremer Flughafens, dass die Geschäftsstelle dem Verein (fast) kostenfrei bis Februar 2009 zur Verfügung gestellt wird.

Auf der Jahreshauptversammlung am 14. April 2008 wurde der Vorstand einstimmig im Amt bestätigt. Der Bericht des Vorstandes war wenig spektakulär. Die Finanzen sind ausgeglichen und die Mitgliederzahl steigt. Die Restaurierung der G 15 geht langsam aber stetig voran. Die Beleuchtungsanlage (Kabine und Außenbereich) ist inzwischen weitestgehend wieder hergestellt. Die Leuchtstoffröhren in der Kabine sind jedoch so alt, dass sie ausgetauscht werden müssen. Für den 19. April wurde ein Waschtag für die G 15 vereinbart. Die Maschine erstrahlte wieder in vollem Glanz.

 

Am 21. April besuchte der Vorstand die DLR in Braunschweig. Wir konnten das große Ersatzteillager besichtigen und man sicherte uns Teile für die Restaurierung der G15 und auch Teile für Ausstellungszwecke zu. Unser Wunsch, die G17 ATTAS nach Bremen zu holen, bleibt vorerst Zukunftsmusik. Die Maschine wird möglicherweise noch für weitere Projekte in der Luft bleiben. Im Sommer unterbreitete die PR-Agentur Reitzenstein dem Freundkreis kostenfrei ein PR-Konzept, das aber mangels Masse bisher nicht umgesetzt werden konnte.

Das wichtigste und eindrucksvollste Ereignis des Jahres war die offizielle Einweihung der Geschäftsstelle am 14. Juni (14.6. > 614). Bei dem Besuch in Braunschweig hatten die Mitarbeiter der DLR zugesichert, mit der ATTAS zu diesem Fest zu kommen.
Die VFW 614 G17 ATTAS war rechtzeitig zur Stelle und wurde von vielen Anhängern bestaunt und konnte besichtigt werden.

Die G17 ATTAS nach der Landung auf dem „Neuenlander Feld“.

Die G17 ATTAS in der Parkposition vor der OLT Halle.

Der Freundeskreis übergab der DLR einen Satz Hauptfahrwerksreifen. Diese werden auch dringend benötigt, um den Flugbetrieb weiter aufrecht erhalten zu können. Das Fest fand vor der Halle von OLT auf dem abgesperrten Rollfeld statt. Unser Mitglied Dr. Fritz Hardach steuerte einen Mercedes 280 baujahrgleich mit der 614 bei, und so konnten sich die Besucher ein Bild davon machen, wie fortschrittlich und modern die VFW 614 damals war.

Ein Freund Hardachs, der Autosammler Franz Dorenkamp, stellte ein frisch restauriertes Löschfahrzeug zur Verfügung, aus dem Bier und kalte Getränke ausgeschenkt wurden. Über 150 Gäste waren erschienen, auch viele VIPs ließen es sich nicht nehmen, dem Ereignis beizuwohnen.

Empfang der zahlreichen Gäste in der „Bremenhalle“.

Presseempfang der Crew vor der ATTAS Maschine.

Der letzte Programmleiter Udo Dräger in nostalgischer Betrachtung in der G15.

Prof. Dr. Gert Reich im Cockpit der G15.

Reichlich Gesprächsstoff im hinteren Teil der G15 (belassener EFCS-Bereich).

Ein entsprechender Artikel über diese Aktion erschien auch im Herbst-Airbusjournal.

Diesem Ereignis und auch der unermüdlichen Arbeit von Freundeskreis-Mitgliedern ist es zu verdanken, dass wir bis heute 94 Mitglieder gewinnen konnten.

Allen, die hinter und vor den Kulissen für den Freundeskreis gearbeitet haben, sei an dieser Stelle herzlich für ihre Mühe gedankt.

Gert Reich

März 2009

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