Zurück zur Hauptseite Neues über die VFW 614 Schreiben Sie uns! Der Freundeskreis der VFW 614 Alles über die VFW 614

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Meinungen und Statements zur VFW 614

Zusammengestellt von Joachim Kruth

Weser-Kurier:
"Eine der letzten erhaltenen Maschinen vom Typ VFW 614 hat ihren angestammten Platz auf der Besucherterrasse des Bremer Flughafens – über einen neuen Standort wird aber diskutiert. Ist sie auf der Besucherterrasse gut aufgehoben?"
Mehdorn:
"Dieses Flugzeug ist ein Stück Bremer Geschichte; wenn man es an einem Ort aufstellen würde, wo die Maschine ein bisschen präsenter ist, hätte sie es verdient. Auch wenn sie damals kein wirtschaftlicher Erfolg wurde: Dass die Technik seinerzeit schnell vorangeschritten ist und angesichts des dann begonnenen Airbus-Programms in Deutschland nicht mehr die Finanzkraft für mehrere Projekte vorhanden war, dafür kann die 614 nichts. Es ist eben im Leben so, dass nicht immer alles gerecht zugeht."
Hartmut Mehdorn, Bremen, 16.01.2014 - Flughafenchef BER

"Keine Historie geschieht umsonst, so tragisch sie auch war. Doch vergessen sollten wir sie nie. Die VFW 614 ist Ausdruck einer besonderen und einmaligen Zeit, ein Juwel der Luftfahrt, das in der Stadt Bremen entstand. Zunächst in den Köpfen und dann durch Hände. Ein Teil Bremens- ein Teil unserer Geschichte. Ein Teil von uns, dem wir mit Achtung und Ehrfurcht Aufmerksamkeit schenken müssen.
Studenten der Bremer Akademie für Kommunikation, Marketing und Medien. Abschlussprojekt Kommunikationskonzept VFW 614 - Kommunikations-Philosophie (Auszug)
Dieses einzigartige Flugzeug wurde im täglichen Flugdienst über lange Jahre fast ausschließlich in der Luftwaffe eingesetzt. Mit über 30.000 Flugstunden und fast 38.000 Landungen haben die VFW 614 der Flugbereitschaft die Zuverlässigkeit dieses Flugzeugs auf Flügen durch ganz Europa, nach Asien und nach Afrika unter Beweis gestellt - lange über die offizielle Einstellung des Programms hinaus. Viele militärische Flieger und Techniker haben ihr Herz an dieses Flugzeug verloren."
Oberstleutnant a.D. Siegfried Orth, VFW614-Kommandant der Flugbereitschaft

"Ich habe 1976 bei VFW-Fokker meine Ausbildung zum Metallflugzeugbauer begonnen und somit direkten Kontakt zur VFW 614 gehabt. Mein größtes Erlebnis in Bezug auf die 614 war sie selbst fliegen zu dürfen. Dies geschah auf einem Werkstattflug von Bremen nach Lemwerder. Als aktiver Segelfliegen war dies das Größte für mich einmal rechts im Cockpit der 614 sitzen zu dürfen und sie über das Steuerhorn gefühlt zu haben. Ein Erlebnis, das man nie wieder vergißt. Erst recht nicht in solch einem Flugzeug und schon gar nicht als Azubi, der bis dato im Segelflugzeug geschult hatte. Schade um diese tolle Maschine!"
Michael Reffen, Bremen

"I was a Rolls-Royce Rep on the M45H from 1971 until 1978. Involved at Bremen, Lemwerder, Madrid, Rumania, Tours, Filton, Alsace, Amsterdam. I have wonderful memories of my time working on the VFW614, of wonderful friends and colleagues and a fascinating engineering experience. I am now retired in Washington DC and would be very happy to hear from, or news about, any of my old friends."
Mike Gladwin

"I was one of the team from Rolls Royce, which consisted of two fitters and one inspector, who on Sunday the 10th July 1971, flew from Bristol in a Hawker Siddeley Argosy carrying 2 new fans and tooling for the M45H engines on the VFW 614. We worked through Sunday evening exchanging the limited life ground unning fans for the cleared for flight replacements. We were privileged to stay for the first flight and were made most welcome throughout our stay. As a 24 year old, this was my first trip to another country and it left me with life long respect and fond memories of the people I worked with in Bremen. I have now retired from Rolls Royce but I still keep in contact with the other fitter on the team, sadly the inspector died several years ago. I would appreciate any information concerning the VFW 614 and its preservation."
Yours Cristopher Langdon

"Ich war ab 1977 in Ausbildung bei Fokker in Schiphol/Holland, dann Flugzeugmechaniker bei der Bundeswehr in Köln/Porz an diesem Flugzeugtyp vier Jahre tätig gewesen. Deshalb hängt noch heute mein Herz an der VFW 614, mit der ich mich sehr verbunden fühle! Ein klasse Flugzeug habt Ihr gebaut. Heute bin ich fast wöchentlich auf dem Bremer Flughafen, da ich sehr oft auf Geschäftsreise bin. Es ist mir eine Freude "meine VFW 614" dort oben stehen zu sehen."
Klaus Schneider

"Von 1977-1981 war ich als Triebwerkmechaniker bei der Instandsetzungsstaffel der Flugbereitschaft des BVBg in Köln - Wahn tätig. Gerne erinnere ich mich u.A. an die Lehrgänge mit Mr. Catley von Rolls Royce ( M45H ) und Herrn J. Brettschneider bei den VFW-Fokker-Werken in Bremen. Die Wartung des Triebwerks oberhalb der Tragflächen sowie die Technik im Detail dieses fantastischen Flugzeuges haben mich fasziniert und bis heute " verseucht ". Die Schwingungsmessflüge bleiben Schlüsselerlebnisse in meinem Leben."
Christoph Zurek – ex. Techniker bei der Flugbereitschaft des BMVg

"Ich machte 1973 bis 1976 meine Ausbildung bei VFW-Fokker und denke sehr gerne an diese Zeit zurück. Das entdecken der Website www.vfw614.de hat mich mit Freude erfüllt."
Jürg P. Bornemann, Schweiz – ehemaliger Auszubildender bei VFW

"Lieber Herr Kruth,
Ich bin inzwischen aus Brasilien nach Hamburg, an die Führungsakademie der Bw, zurückgekehrt und wohne in Appen - in Sichtweite des ehrwürdigen Flugplatzes Uetersen. Als ehemaliger Kommandeur der fliegenden Gruppe der Flugbereitschaft und VFW- Pilot bis zur Außerdienststellung 1998 habe ich mit Wehmut verfolgt, wie sich die Hoffnungen auf ein "zweites Leben" unserer drei Maschinen über die Jahre aufgelöst haben. Am Anfang meiner Fliegerkarriere war ich von 1980 bis 1993 die HFB-320 in der EloKa- Version geflogen. Kurz vor Außerdienststellung dieses Flugzeugs fand noch ein großes Hallenfest in Lechfeld statt, zu dem wir ehemaligen HFB- Flieger der Flugbereitschaft mit einer VFW 614 anreisten, und ich erinnere mich noch genau an den entsetzten Gesichtsausdruck des Geschwaderkommodore, der uns am Flugzeug begrüßte, nachdem er unseren (ziemlich) tiefen Überflug mit anschließender (ziemlich) enger und steiler Platzrunde beobachtet hatte: Durch einen fehlerhaft übermittelten Flugplan glaubte er, wir hätten eine Bundesministerin an Bord ... die aber bei der vorhergehenden Zwischenlandung in Erfurt schon ausgestiegen war. So kann ich Ihre Begeisterung für diese Flugzeuge sehr gut verstehen und teile sie in jeder Hinsicht. Hals- und Beinbruch
Ihr Siegfried Orth"
Oberstleutnant a.D. Siegfried Orth, VFW614-Kommandant der Flugbereitschaft

"Ich war 1976 Azubi bei VFW in Bremen und hab die 614 noch in Teilen in der Halle 20 gesehen, bin auch mal mit nach Lemwerder geflogen. Nun bin ich bei LH angestellt und arbeite Schicht im Operation-Center. Ich mag die 614 mit ihrer klaren, schnörkellosen Technik und ihrer netten Erscheinung. Für mich eine Erinnerung an meine Jugendzeit in Bremen, ausgeführt in Aluminium."
Peter Scheller, Lufthansa

"Dieses Flugzeug legt Zeugnis ab für das technische Können und die Leistungsfähigkeit der Bremer Industrie und für die Fantasie ihrer Konstrukteure."
Bundespräsident Walter Scheel - nach einem Flug mit der G3, Oktober 1974

"Das Flugzeug ist das Ergebnis einer ausgesprochen harmonischen Partnerschaft zwischen Zellen- und Triebwerkskonstrukteuren. Winzig in den Abmessungen, aber ein Gigant in bezug auf technisches und wirtschaftliches Know-how. Das Flugzeug besitzt die Eigenschaften eines robusten, zuverlässigen Arbeitspferdes und müßte sich bei seinen Besatzungen größter Beliebtheit erfreuen. Vielleicht kann jetzt endlich die DC 3 in den Ruhestand gehen."
Neil Williams, England - Test Pilot, Kunstflugmeister, Buchautor nach einem Bewertungsflug der VFW 614, Februar 1974

"Ein tolles und vor allem wartungsfreundliches und vor allem elektronik-personalfreundliches Flugzeug. Es war immer sehr angenehm an der VFW 614 zu arbeiten (falls mal etwas defekt ging). Es war auch für das Wartungspersonal ein durchdachtes Flugzeug!!!"
Kay Duhnsee - VFW 614-Elektronik-Meister Funk/Radar bei der Flugbereitschaft BMVg Köln

"The VFW614 was (is) a great airplane. I would MUCH rather fly on a VFW614 than any of today's regional jets!"
Bill Mellberg, USA - former marketing and public relations representativ for Fokker-VFW in the North American Division

"Ich war in der Zeit von 1988 - 1996 in der Wartungsstaffel der Flugbereitschaft mit diesem einzigartigen Flugzeug beschäftigt. Es gab bisher keine Tätigkeit in meinem Leben, die mich mehr faszinierte, wie der Umgang und das Handling mit diesem Fluggerät."
Dirk Nölle – ex. Flugbereitschaft

"Wenn die VFW 614 nicht gelaufen wäre, dann wären wir nicht in der Lage gewesen, am Airbusprogramm teilzunehmen."
Udo Dräger – Programmleiter VFW 614

"Ich arbeite seit 1988 als Flugversuchsingenieur beim DLR Braunschweig täglich an der VFW 614 (G17) ATTAS, habe (fast) alle Flugversuche mitgemacht und hoffe, das noch lange weitermachen zu können."
Michael Preß – DLR Braunschweig

"Die Zeit mit der VFW 614 war für mich die interessanteste Phase meines Berufslebens. Ich bin stolz und dankbar, dass ich während der Erprobung dieses Flugzeuges vier Jahre lang an Bord fliegen und arbeiten durfte."
Joachim Kruth – ex. Flugmeßingenieur VFW 614, Flugerprobung und Service Engineering Fokker-VFW

"Auferstanden von den Toten ist die VFW 614 trotzdem. Auferstanden ist sie in Form vieler anderer Flugzeugmuster, die heute den Himmel bevölkern und jene Nachfrage bedienen, für die eine VFW 614 als Antwort optimiert war."
Dr. Rolf Stüssel – erster Programmleiter VFW 614

"Die VFW 614 war ein Flugzeug, mit dem das Fliegen Spaß machte und das den Besatzungen gleichzeitig ein sicheres Gefühl verlieh."
Oberst Mörsdorf, der Kommandeur der Flugbereitschaft, 1998

"Würde die VFW 614 heute noch produziert, könnte sie in diesem boomenden Markt der Regionalflugzeuge aufgrund ihrer spezifischen Eigenschaften eine gewichtige Rolle spielen."
Dr. Rolf Stüssel

"Sie als ehemalige 614-Bauer, die Sie noch aktiv sind, haben eine spektakuläre Aufgabe. Betrachten Sie jetzt einfach die A380 als ihre VFW614."
Dr. Rolf Stüssel - Abschluß der Festrede zum 30. Erstflugjubiläum 07/2001 vor Airbus-Mitarbeitern in Bremen

"Just this last weekend my family and I travelled on an aircraft (De Havilland Canada Dash-8 series 300) which is about the same size cabin as the VFW614. I couldn't help thinking how much nicer the trip would have been in the 614-jet!"
Graham Reddin, Australia – 614 friend and B 747-Pilot, 01/2002

"Es war schon eine schöne Zeit, als Techniker an der VFW 614 zu arbeiten. Ich bin jetzt bei der Lufthansa, das ist auch nett. Es ist schon nicht schlecht, wenn man heute sieht, wie weit vorne die VFW 614 damals war."
Andreas Schmidt - ex. Flugbereitschaft BMVg Köln

"Für uns steht fest, dass wir die VFW 614 als nächstes Flugsimulator-Projekt ausführen werden. Wir werden die 614 als unser bisher hochwertigstes Modell anlegen, in das alle unsere bisherigen Erfahrungen einfließen werden (hochwertiges und komplexes FS-Modell mit voller Animation, transparenten Scheiben, detaillierten Texturen, virtuellem 3D Cockpit und 2D-Panel). Bei den FS-Nutzern wird ein anspruchsvolles Modell sicher auch auf ein größeres Interesse stoßen."
Christian Grabowski - FS-Design Berlin
(for Microsoft Flight Simulator 2004/2002)

"„Das Buch“ brings back a lot of good memories. It also reminds me how disppointed I was that we did not succeed in selling the VFW 614 in America. I am STILL an enthusiastic VFW 614 fan!"
Bill Mellberg, USA - former marketing and public relations representative for Fokker-VFW in the North American Division with his comments about the new VFW 614-book Wenz/Zistler.

"Ich war von Oktober ´97 bis Februar ´98 als Praktikant bei der DASA in Bremen tätig und arbeitete direkt an der VFW 614-G15-ATD-Umrüstung mit, übernahm auch selbständig kleinere Einrüstarbeiten am Flugzeug. Außerdem durfte ich schon ingenieurmäßig mitarbeiten. Dieses Tätigkeitsfeld war recht interessant, erforderte es doch Ideenreichtum und Flexibilität im Denken. Seitdem hat mich der Flugzeugtyp VFW 614 nicht mehr losgelassen."
Philipp Jordan - ex. Student und A320-Pilot bei DLH – Webmaster von www.vfw614.de

"Das Flugzeug verzeiht viele Fehler. Das Flugzeug ist sehr anspruchslos, was die Fliegerei an sich angeht. Im Gegensatz zu modernen Flugzeugen haben wir keine Probleme, wenn jemand mal unerlaubterweise ein Handy hinten benutzt. Hier ist eben doch viel Mechanik und die läßt sich durch Elektronik nicht beeinflussen. Das macht das Fliegen sicher."
Oberstleutnant Siegfried Orth, VFW614-Kommandant der Flugbereitschaft, während eines Interview mit Radio Bremen, Sendung „Buten un Binnen“, Sommer 1996

01/2014

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