Zurück zur Hauptseite Neues über die VFW 614 Schreiben Sie uns! Der Freundeskreis der VFW 614 Alles über die VFW 614

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Restaurierung der VFW 614 G15

 

26.06.2006: Die Neulackierung ist fertiggestellt!

 

Die G15 im neuen Kleid, der früheren Werksbemalung der G11

 

Bereits ein Besuchermagnet auf dem ...

 

... Publikumstag am 2. Juli 2006 auf dem Bremer Flughafen

 

Zur Erinnerung: So sah sie noch zu Beginn dieses Jahres aus!

 

Im Frühjahr wurde sie geputzt, ...

 

... eingerüstet ...

 

... und lackiert.


Seit 2002 Jahren steht die G15 als Attraktion auf der Besucherterasse des Bremer Flughafens und ist vielen Besuchern inzwischen vertraut. Flughafenleitung und Werkleitung von Airbus Deutschland waren damals übereingekommen, der VFW 614 G15 diesen Ehrenplatz am Flughafen zu geben, nachdem die Erprobung des experimentellen Flugsteuerungssystems EFCS bei der DASA abgeschlossen war. Die Maschine zeigte sich seither im ursprünglichen Kleid des Erprobungsträgers. Der Flugzeugrumpf trug die Farben des damaligen Linienflugzeugs, als diese Maschine bis 1980 bei der Air Alsace in Frankreich flog.

Das Flugzeug wurde nun grundlegend restauriert. Das bisherige Erscheinungsbild und der Pflegezustand des Flugzeuges sollten im Frühjahr 2006 verbessert werden.

Folgende Maßnahmen wurden durchgeführt:

  • Neue Außenlackierung
  • Einbau einer Belüftungsanlage

Es steht im Moment noch aus:

  • Umgestaltung der Kabinen-Innenausstattung

Die neue Außenbemalung des Flugzeuges wurde an das Firmendesign der VFW-Fokker-Vorführflugzeuge von 1977 angepaßt werden. Es enthält an Rumpf und Seitenleitwerk beidseitig die Musterbezeichnung „VFW 614“. Dem Besucher präsentiert sich somit das Flugzeug in seiner ursprünglichen Identität (Farben der damaligen G11, Registation D-BABK).

Wir danken an dieser Stelle herzlich allen Sponsoren!

Mit den Planungsarbeiten zur Umgestaltung wurde 2005 begonnen. Projektbeteiligt sind die Flughafen Bremen GmbH, die Airbus Deutschland GmbH und der "Freundeskreis VFW 614 e.V. ".

Die Malerarbeiten incl. aller Vor- und Nacharbeiten am Flugzeug konnten nun geplant und durchgeführt werden. Wir freuen uns, daß sich der erfahrene Fachbetrieb reinhardt+hey GmbH aus Bremen bereit erklärte, alle Arbeiten als Sponsor kostenfrei durchzuführen.

Ehemalige Mitarbeiter von VFW-Fokker, die in Entwicklung, Programmleitung, Flugbetrieb und Produktion an der VFW 614 mitwirkten, haben sich mit Spenden beteiligt. Das Bremer Unternehmen Suding & Soeken lieferte kostenlos die Lacke aus eigener Produktion.

Für die restlichen Restaurierungs-Arbeiten sind weitere finanzielle Mittel, Sachspenden und Personalgestellungen erforderlich. Der Freundeskreis ruft alle Bürger und Unternehmen dazu auf, sich an der Erhaltung dieses Stücks Luftfahrtgeschichte zu beteiligen. Jede Spende und Sponsorenbeteiligung ist willkommen.

Spendenkonto: Freundeskreis VFW 614 e.V. - Konto Nr. 11 88 04 24 - Sparkasse Bremen - BLZ 290 501 01


Die Presse berichtet über die Restaurierung

Flughafen Bremen und "Freundeskreis VFW 614" hatten am 22. Februar 2006 zu einem Pressegespräch in die Bremenhalle eingeladen. Direkt am Flugzeug wurden die Planungen zur Restauration der G15 erläutert. Auch das Malerunternehmen reinhardt & hey berichtete den Journalisten über die Lackierarbeiten. Das Projekt soll der Ausbildung von Malernachwuchs dienen. Zwei Gesellen und fünf Auszubildende starten ab April 2006 mit den Arbeiten. Der Fachbetrieb und Sponsor ist langjähriger Partner der Flughafen Bremen GmbH. Ein 20 Meter langes Verkehrsflugzeug zu lackieren, ist ein absolutes Highlight in der Geschichte des Unternehmens und eine einmalige Herausforderung für alle Beteiligten. Der nötige Farbaufwand entspricht dem Lackierbedarf von 27 Straßenfahrzeugen.

Das neu fertiggestellte Modell des Freundeskreises zeigt die neue Lackierung der G15 am Flughafen Bremen


Neuer Glanz für alten Bremer Jet - Die VFW 614 auf dem Flughafen wird restauriert

Von Thomas Joppig

BREMEN. Sie ist ein Stück bremischer Luftfahrtgeschichte - und was für eins: Die VFW 614 war das erste Düsenverkehrsflugzeug, das in Deutschland serienmäßig gebaut wurde. Eine dieser Maschinen ist seit vier Jahren auf der Besucherterrasse des Flughafens ausgestellt. Doch durch Wind und Regen hat das Flugzeug äußerlich gelitten. Nun wird es neu lackiert. Mitglieder des "Freundeskreises VFW 614" möchten zudem im Inneren eine Ausstellung über die Geschichte des Flugzeugs einrichten. Die Lackierarbeiten übernimmt der Bremer Malerbetrieb reinhardt+hey - ohne Bezahlung. "Autos oder Schiffe lackiert man als Maler schon mal, aber Flugzeuge werden sonst eigentlich nur im Werk lackiert", erklärt Geschäftsführer Joachim Schaack. "Wir möchten uns damit auch für die gute Zusammenarbeit mit dem Flughafen bedanken." Zwei Auszubildende und zwei Gesellen werden rund drei Wochen an der Maschine arbeiten - und dabei rund 250 Liter Farbe verbrauchen. "Damit könnte man 27 Kleinwagen lackieren", hat Schaack ausgerechnet. Auch die Lacke sind übrigens eine Spende, zur Verfügung gestellt vom Bremer Hersteller Suding & Soeken. Auf solche Unterstützung sei der "Freundeskreis VFW 614" auch angewiesen, betont dessen Initiator Joachim Kruth. Die Privatinitiative hat sich vor vier Jahren dafür eingesetzt, dass die Maschine auf dem Bremer Flughafen ausgestellt wird. Für viele Mitglieder ist die VFW 614 mehr als ein Flugzeug - sie ist ein Stück der eigenen Lebensgeschichte. Denn die meisten, die sich im Freundeskreis engagieren, waren an den Planungen oder am Bau des Flugzeugs selbst beteiligt. Mitte der 60er Jahre entstanden in Bremen die erste Pläne für den Jet, 1974 ging die VFW 614 in Serie, insgesamt 19 Flugzeuge wurden gebaut. Die Jets entstanden bei den Vereinigten Flugtechnischen Werken, kurz VFW-Fokker, in Lemwerder. Zu den Besonderheiten der Kurzstrecken-Flugzeuge gehörten unter anderem ihre Triebwerke, die direkt auf den Tragflächen montiert sind. Wenn die einstigen Flugzeugkonstrukteure von "ihrer" VFW 614 erzählen, schwingt immer ein wenig Wehmut mit. Denn die Identifikation mit dem Jet war groß. Schließlich entstanden die meisten seiner Komponenten vor Ort und wurden hier zusammengesetzt - anders als bei den heutigen internationalen Flugzeug-Projekten wie dem Bau des Airbus A 380. "Das war etwas ganz Besonderes", erinnert sich einer der ehemaligen VFW-Mitarbeiter. "Dieses Flugzeug hat den Grundstein für die deutsche Beteiligung am Airbus-Programm gelegt", betont Joachim Kruth. "Die VFW 614 hätte ganz groß herauskommen können, wenn die Konjunktur damals nicht so schwach gewesen wäre", ist ein anderer ehemaliger Mitarbeiter überzeugt. Und deshalb wollen die Mitglieder die Erinnerung an das Flugzeug wach halten, mit dem einst so große Hoffnungen verbunden waren. Mehr über die VFW 614 und den Freundeskreis im Internet: www.vfw614.de

Quelle: WESER-KURIER / Bremer Nachrichten, 23.02.2006


Das Team zur Neulackierung der VFW 614 G15 (v.l.n.r): Lydia Wandrei, Hannes Hausmann,
ihr Chef Joachim Schaack und Michael Schomacher

22.04.2007

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